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Hausverwaltung in Ostfildern

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Ostfildern ist eine Stadt in Baden-Württemberg, direkt südöstlich der Landeshauptstadt Stuttgart. Die erst 1975 im Rahmen der Gebietsreform entstandene Stadt hatte bei ihrer Gründung mehr als 20.000 Einwohner. Daher wurde sie zum 1. Juli 1976 zur Großen Kreisstadt erklärt. Heute ist sie nach Esslingen am Neckar, Filderstadt, Nürtingen, Kirchheim unter Teck und Leinfelden-Echterdingen die sechstgrößte Stadt des Landkreises Esslingen und gehört zum Mittelbereich Esslingen innerhalb des Oberzentrums Stuttgart.

Ostfildern liegt im Osten der Landschaft Filder, einer fruchtbaren Hochebene südlich von Stuttgart. Diese Lage gab der Stadt ihren Namen, der wortverwandt mit Gefilde ist. Im Süden der Gemarkung fließt die Körsch mit ihren nördlichen Nebenbächen dem Neckar entgegen.

Die Stadt Ostfildern entstand am 1. Januar 1975 durch Zusammenschluss der ehemals selbständigen Gemeinden des Landkreises Esslingen Nellingen auf den Fildern, Ruit auf den Fildern, Kemnat und Scharnhausen zunächst unter dem Namen Gemeinde Ostfildern.

Mit Wirkung vom 1. Januar 1976 erhielt die neue Gemeinde das Stadtrecht und ein halbes Jahr später, zum 1. Juli 1976 wurde sie von der baden-württembergischen Landesregierung zur Großen Kreisstadt erklärt. Inzwischen wurde die ehemals von der US-Armee genutzte Kaserne Nellingen Barracks im Zentrum der Stadt neu besiedelt. Dadurch entstand der neue Stadtteil Scharnhauser Park.

Kemnat wurde 1229 als Kemnaten erstmals erwähnt. Der Name kommt von Keminaton, was so viel wie beheizbarer Wohnraum bedeutet. Der Ort war im Besitz der Klöster Bebenhausen und Denkendorf. Da Württemberg die Vogtei über beide Klöster ausübte, hatte Württemberg 1451 alle obrigkeitlichen Rechte über den Ort. 1449 wurde Kemnat im Städtekrieg niedergebrannt, doch danach wieder aufgebaut. Die Gemeinde gehörte zum Amt bzw. Amtsoberamt Stuttgart und kam 1938 zum Landkreis Esslingen.

Nellingen auf den Fildern wurde 1120 als Nallingen erstmals erwähnt. Der Ortsadel, die Edelfreien von Nellingen, legten durch eine Stiftung an das Kloster St. Blasien den Grundstein für die spätere Propstei, die durch das Kloster St. Blasien schließlich um 1250 gegründet wurde. Vermutlich übte bereits damals Württemberg die Vogtei über die Propstei aus, doch tauschte Württemberg erst 1649 die Vogtei gegen anderen Rechte St. Blasiens ein. Die Gemeinde gehörte zum Amt bzw. Amtsoberamt Stuttgart und kam 1810 zum Oberamt Esslingen, aus dem 1938 der Landkreis Esslingen hervorging.

Ruit auf den Fildern (seit 12. April 1967, vorher „Ruit“, davor „Ruith“) wurde 1173 als Rutte erstmals erwähnt. Der Name bedeutet so viel wie Rodung und wurde wohl von Nellingen aus angelegt. Mit Nellingen kam Ruit schon im 13. Jahrhundert an Württemberg und gehörte ab 1382 zur Vogtei Nellingen. Das Kloster St. Blasien hatte jedoch einige Güter in Ruit. 1519 wurde der Ort durch die Reichsstadt Esslingen eingeäschert, danach aber wieder aufgebaut. Die Gemeinde gehörte zum Amt bzw. Amtsoberamt Stuttgart und kam 1938 zum Landkreis Esslingen. Den Zusatz „auf den Fildern“ erhielt der Gemeindename am 12. April 1967.

Scharnhausen wurde 1242 als Husen erstmals erwähnt. Der spätere Zusatz Scharn kam wohl durch einen adligen Besitzer Scharre zur Unterscheidung von anderen Orten hinzu. Das Kloster St. Blasien hatte Güter im Ort. Nach den Scharre kamen die Melzener, dann Rüdiger von Staige. Württemberg hatte spätestens seit dem Erwerb der Vogtei Nellingen auch über Scharnhausen alle obrigkeitlichen Rechte. Ein Teil der Güter wurden jedoch zu Lehen ausgegeben. Die Gemeinde gehörte zum Amt beziehungsweise Amtsoberamt Stuttgart und kam 1938 zum Landkreis Esslingen.

Die Parksiedlung entstand ab 1956 auf dem Gelände des ehemaligen Königlichen Gestüts Weil. Sie ist seit 2006 ein eigenständiger Stadtteil.

Scharnhauser Park ist der jüngste Ostfilderner Stadtteil, ein 140 Hektar umfassendes Neubaugebiet auf einem ehemaligen Kasernengelände, Wohnort für 9.000 Menschen und Arbeitsstätte für 2.500 Menschen. Angelegt ist die seit den 90er Jahren entstehende Siedlung als Gartenstadt, bei der die Hälfte der Gesamtfläche bebaut wird. Kernelement ist eine 1,5 Kilometer lange und 40 Meter breite Landschaftstreppe, die in gerader Linie in Stufen nach Süden mit offenem Blick auf die Schwäbische Alb abfällt. Zu beiden Seiten gruppieren sich Wohnquartiere mit jeweils eigenem Gestaltungscharakter, durchzogen von Baumalleen, offen angelegt zur umgebenden Landschaft
2002 war Ostfildern Gastgeber der Landesgartenschau Baden-Württemberg, die im neuen Stadtteil Scharnhauser Park stattfand.

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